Meldungen

Pride 2020 am Rathaus Lichtenberg
© Bonita Hagman

Pride 2020

Am 15.07.2020 hat LesLeFam zum Pride 2020 am Rathaus Lichtenberg mit dem Bezirksbürgermeister Michael Grunst sowie Akteur*innen aus der Community und dem Bezirk die Regenbogenfahne gehisst.

Fahnenhissung zum IDAHOBIT 2020

Hier der Film zum Hissen der Regenbogenfahne in Marzahn-Hellersdorf zum Internationalen Tag gegen Homo, Bi-, Inter*- und Trans*phobie IDAHOBIT am 17. Mai 2020.

Eröffnung des Treffpunkts LesLeFam in Lichtenberg

Vorstand von LesLeFam und Michael Grunst, Bezirksbürgermeister von Lichtenberg, bei der Eröffnung des Treffpunkts © Friderike Körner

Am 27.09.2019 eröffnete LesLeFam den Treffpunkt in der Dolgenseestraße in Berlin Lichtenberg. Viele Regenbogenfamilien, lesbische Frauen und politisch aktive Gäste feierten mit uns die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten des Vereins. Hierzu gratulierten Bezirksbürgermeister Michael Grunst und Stephanie Kuhnen. Suli Puschban sorgte für den musikalischen Rahmen. Ab jetzt bieten wir viele Angebote für Interessierte und laden ein, die Räumlichkeiten für Vernetzung und Treffen zu nutzen.

Vielen Dank für Euer zahlreiches Erscheinen und Anstoßen mit uns. Ein Video zur Eröffnung vom Tagesspiegel könnt Ihr hier finden.

Suli Puschban rockt den Treffpunkt mit ihren Liedern © Esther Zippel
Stephanie Kuhnen informiert über das Leben von Lesben © Esther Zippel

Aktionstag sexuelle Selbstbestimmung

© Esther Zippel
© Esther Zippel

Wir von LesLeFam kämpfen gegen die Bevormundung, gegen die entwürdigende Prozedur der Stiefkindadoption. Wir fordern, dass rechtliche Rahmenbedingungen für alle gelten, natürlich auch für Regenbogenfamilien! Wir fordern die Gleichstellung und Absicherung im Abstammungsrecht und damit auch die rechtliche Absicherung unserer Kinder.

Katja Zippel bei der Demo für sexuelle Selbstbestimmung © Esther Zippel

Mit einer Rede beim Aktionstag am 21.09.2019 in Berlin für sexuelle Selbstbestimmung, der vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung als Gegendemonstration zum so genannten „Marsch für das Leben“ der Anti-Choice Bewegung organisiert wurde, hat sich unser Verein klar zu den Rechten auf freie und selbstbestimmte Entscheidung über die Sexualität und über die Familienplanung positioniert.
Familie ist, wo Menschen dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen. Familie ist, wo Liebe ist!

Weitere Information: www.sexuelle-selbstbestimmung.de

© Esther Zippel

Fachtag „Lesbisch* sichtbar werden“ in Brandenburg

Am 17.08.2019 veranstaltete LesLeFam unter diesem Motto einen Fachtag in Potsdam, Brandenburg. 50 Teilnehmerinnen nutzen die Möglichkeit, gemeinsam zu diskutieren und sich zu vernetzen. Neben diversen Fachvorträge wurden vier Workshops angeboten zu den Themen Vernetzung, Familie, Lesben gegen Rechts und Lesben* und Gedenken. Das Brandenburger Familienministerium und die Landesgleichstellungsbeauftragte von Brandenburg förderten die Veranstaltung.

Unter anderem stand die Fragen im Mittelpunkt, wo und wie Lesben* in Brandenburg leben wollen, was sie von Staat und Gesellschaft brauchen oder fordern und was sie beitragen wollen und können zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Vielfalt im privaten Umfeld, im sozialen Kontext, in den Medien und der Politik.

© Friderike Körner

Kathrin Schultz begrüßte die zahlreichen Gästinnen und führte als Moderatorin durch den Tag. Der Verein LesLeFam e.V. und seine Angebote wurden von Esther Zippel, Vorständin von LesLeFam, vorgestellt.

Monika von der Lippe, Gleichstellungsbeauftrage des Landes Brandenburg © Friderike Körner

Monika von der Lippe, Gleichstellungsbeauftrage des Landes Brandenburg, skizzierte in ihrem Grußwort die Entwicklung der rechtlichen und gesellschaftlichen Situation von queeren Menschen in Brandenburg. Neben vielem, was in den letzten Jahren bereits erreicht werden konnte, gäbe es noch viel zu tun. Vor allem mehr lesbische Sichtbarkeit, betonte Monika von der Lippe, würde den Einzelnen, den Kindern (in Regenbogenfamilien), den noch nicht Geouteten und der Gesellschaft insgesamt zugutekommen. Um diese Sichtbarkeit zu erreichen, brauche es das Engagement von vielen Menschen, Vereinen und Institutionen. Passend zum Thema informierte die Wanderausstellung „Ohne Mut geht hier gar nichts – Lesbisch, schwul und trans* in Brandenburg – gestern und heute“ bei der Veranstaltung.

Stephanie Kuhnen © Friderike Körner

Der Einführungsvortrag von Stephanie Kuhnen beschrieb die Sichtbarkeit lesbischer Frauen als das Ergebnis des Engagements vieler seit vier Generationen. Obwohl Lesbenfeindlichkeit eine Realität sei, seien mehr und mehr lesbische Frauen in unserer Gesellschaft sichtbar. Wer sichtbar ist, kann gesehen und gehört werden. Sichtbarkeit bedeute Teilhabe, Anerkennung und Wertschätzung. Machtverteilung bleibe dagegen oft unsichtbar und habe eine machtunkritische Unsichtbarmachung zur Folge. Das sei, so Kuhnen, eine Herrschaftstechnik: Wer sieht, hat die Macht. Lesbischer Sichtbarkeit stehen Sexismus, Rassismus und Klassismus entgegen. Kuhnen fordert die Bewegung auf, gemeinsam sehen zu lernen, Differenz als bereichernd zu erleben und sich nicht zu entsolidarisieren.

Diskussion über die Workshops v.l.n.r: Kathrin Schultz, Constanze Körner, Ilona Bubeck, Stephanie Kuhnen und Ulrike Rolf © Esther Zippel

Die Referentinnen der Workshops Ilona Bubeck, Stephanie Kuhnen, Ulrike Rolf und Constanze Körner stellten ihre Initiativen und Projekte vor und diskutierten anschließend 60 Minuten in Kleingruppen mit den Teilnehmerinnen zu den genannten Themen. Gemeinsam wurden Ideen und erste Wege gefunden, lesbische Sichtbarkeit in Brandenburg zu erhöhen, um so die Teilhabe von Lesben* in der Gesellschaft zu verbessern.

Workshop Lesben* und Vernetzung

Ulrike Rolf analysierte in ihrem Workshop, wie der Begriff Vernetzung überhaupt definiert ist. Es ist in erster Linie ein Geflecht von Personen, hat immer mit Kommunikation zu tun und funktioniert nicht ohne Interaktion und Wohlwollen. Der Mensch braucht Organisationen, um sich zu vernetzen. Mögliche Ziele einer Vernetzung sind politische Einflussnahme, die Schaffung von Räumen in der Öffentlichkeit, die Sichtbarmachung, den Informationsaustausch und die Schaffung von Infrastrukturen. Die Teilnehmerinnen berichteten aus ihrem Alltag in Brandenburg und waren sich einig, dass es noch einiges zu tun gäbe für die Politik sowie für andere Institutionen in der Community wie z.B. den Lesbenring. Ein erster, wünschenswerter Schritt wäre eine gemeinsame, übergreifende Online-Plattform zum Austausch mit u.a. einem interaktiven Kalender, der alle Termine zur Vernetzung in Brandenburg anbieten würde. Offen blieb die Frage, wer solch einen Kalender einrichten und pflegen könnte. Hier könnte bzw. sollte die politische Ebene finanziell unterstützen und Personen aus der Zivilgesellschaft sich aktiv einbringen.

Workshop Lesben* und Familie

Constanze Körner, Vorständin von LesLeFam, beschäftigte sich in ihrem Workshop mit der Frage, wie Regenbogenfamilien in Brandenburg stärker eingebunden und gestärkt werden können, vor allem z.B. im Bereich Kita und Schule. Maßnahmen hierzu wären u.a. Fortbildungen für Fachpersonal. Aber auch der Aufbau von Vernetzungsplattformen und anderen Vernetzungsstrukturen für Regenbogenfamilien insbesondere im ländlichen Raum wurden als wichtige Maßnahmen formuliert.

Lesben* und Gedenken

Stephanie Kuhnen stellte in ihrem Workshop den 2018 gegründeten „Verein für lesbisches Gedenken“ vor. Sie betonte, dass nur wer eine Vergangenheit hat, auch eine Gegenwart und eine Zukunft hat. Der Verein setzt sich dafür ein, die komplexe Verfolgungsgeschichte lesbischer Frauen anzuerkennen und – durch die Förderung wissenschaftlicher Forschung zu diesem Thema – diese zu untersuchen und zu belegen. Kuhnen beleuchtete den historischen Hintergrund und zeigte, wie die Kriminalisierung männlicher Homosexualität, die spätere Abschaffung des §175 und der darauf folgenden Rehabilitierung die Sichtbarkeit schwuler Männer erhöhte. Die Verfolgung und Ermordung lesbischer Frauen in der NS-Zeit wurde und wird geleugnet und diese Leugnung ihrer Verfolgungsgeschichte ist laut Kuhnen Teil ihrer Verfolgung. Da Forschungsgelder fehlen, können keine ausreichenden Belege erstellt werden, was wiederum dazu führt, dass keine Forschungsgelder genehmigt werden. So geht viel Zeit verloren und Zeitzeuginnen sterben, bevor ihre Geschichte gehört und archiviert werden kann. Ein Beispiel für die Problematik des Themas ist der inzwischen 35 Jahre währende Kampf lesbischer Frauen, an der Gedenkstätte für homosexuelle Opfer in der Gedenkstätte in Ravensbrück explizit der lesbischen Frauen zu gedenken. Die Teilnehmerinnen des Workshops regten an, Gedenken weiter zu denken und lesbische Frauen einzuschließen, die (lesbenpolitisch aktiv waren und) in den letzten Jahren verstorben sind. Außerdem betonten Kuhnen die Notwendigkeit der Präsenz lesbischer Frauen in kommunalen Gremien und Initiativen. Die Recherche zur Verfolgungsgeschichte sollte verstärkt werden, Kommunen und bspw. Schulen könnten dabei eingebunden werden.

Workshop Lesben* gegen Rechts

Vor dem Hintergrund des Rechtsdruck in der Gesellschaft gründete Ilona Bubeck zusammen mit anderen das Netzwerk Lesben gegen Rechts, das über aktuelle Debatten, Termine, Workshops u.v.m. informiert. Beim Workshop am Fachtag waren sich die Teilnehmerinnen einig, dass sie selber mehr gegen rechte Meinungsmache und Strukturen tun möchten, einige sind schon jetzt in dem Netzwerk oder in dem Kontext aktiv. Eine wesentliche Maßnahme sei es, sich deutlich zu positionieren und Argumente gegen den Rechtspopulismus zu formulieren und zu äußern. Das Netzwerk unterstützt solche Ansätze durch Stammtische, die Teilnahme an deutschlandweiten Dyke Marches und andere Vernetzungsangebote. Ilona Bubeck gründete 1995 mit Jim Baker den Querverlag.

Zusammenfassung

Die Erwartungen und Ideen aus den Workshops nimmt LesLeFam mit, um den Verein weiter zu entwickeln und die Interessen lesbischer* Frauen in Politik und Gesellschaft zu vertreten.

Maria Bühner präsentiert ihren Vortrag zu "Lesben in der DDR" © Esther Zippel

Den Abschlussvortrag hielt Maria Bühner von der Universität Leipzig. Sie stellte Forschungen für ihre Dissertation vor, die Lebenslagen lesbischer Frauen in der DDR zum Thema hat. Bühner gab einen historischen Abriss und erklärte, dass das „Übersehen werden“ Geschichte hat. Dabei erläuterte sie, wie Einflüsse von Disziplinierung und Kriminalisierung zu verstecken und Unsichtbarkeit führten und zeigte die Entstehung und Politisierung der Lesbenbewegung auf. Außerdem beleuchtete Bühne die Zeit der deutsch-deutschen Wende, die Beteiligung lesbischer Frauen an politischen Prozessen und deren beharrliches Einbringung von lesbenpolitischen Forderungen. Das Engagement lesbischer Frauen in der Kommunalpolitik half dabei, das Verbot von Diskriminierung in den neuen Landesverfassungen zu verankern.

Danksagung

LesLeFam dankt dem Brandenburger Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und der Brandenburger Landesbeauftragten für die Gleichstellung von Frauen und Männern für die Förderung der Veranstaltung. Der Dank geht auch an Judith Köpke für die Organisation, an die Referentinnen und die vielen interessierten Teilnehmerinnen.

Constanze Körner ausgezeichnet © Maren Wolf

Constanze Körner ausgezeichnet

Constanze Körner, Vorständin von LesLeFam, erhielt am 13. Mai 2019 für ihr besonderes Engagement im queeren Bereich den Magnus-Hirschfeld Preis 2019.

Constanze Körner hisst mit Michael Grunst die Regenbogenfahne © LesLeFam

Fahnenhissung zum IDAHOBIT 2019

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Trans*feindlichkeit IDAHOBIT am 17. Mai hisste der Bezirksbürgermeister von Lichtenberg Michael Grunst (Die Linke) die Regenbogenfahne am Rathaus Lichtenberg zusammen mit Constanze Körner, Vorständin von LesLeFam. Damit setzen wir ein Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung.

International Family Ecquality Day (IFED)

In diesem Jahr hat LesLeFam zum International Family Ecqualitiy Day (IFED) am 5. Mai 2019 in den Campus Kiezspindel in Berlin-Köpenick zu einem Grillfest mit Plakatmalaktion eingeladen. Die Bundestagsabgeordnete Doris Achelwilm betonte in ihrer Ansprache, dass wir gemeinsam weiter für die rechtliche Gleichstellung von Regenbogenfamilien kämpfen werden. Der IFED wird seit 2012 weltweit von vielen Regenbogenfamilien gefeiert, um mit Stolz die Vielfalt von Familien sichtbar zu machen.

Happy Birthday to us!!!

Herzlichen Glückwunsch – ein Jahr Lesben Leben Familie (LesLeFam)!

Am 16.02.2019 feierten Mitglieder, Vorstände, Freund*innen und Gäste den ersten Geburtstag des jungen aktiven Vereins.

Bei Sekt, Wein, Limo und einem liebevoll zusammengestellten Buffet kamen Große und Kleine in den Räumen des Frauenzentrums affidamento in Berlin zusammen.

© Anne Wolf-Diederich

Constanze Körner vom Vorstand begrüßte die Gäste und Esther Zippel gab einen kurzen Rückblick auf die letzten Monate und die vielen bunten Aktionen, bei denen LesLeFam sichtbar wurde. Eine Powerpoint-Präsentation zeigte Fotos von Aktionen und Treffen und hinterließ vor allem Staunen, wie viel in dem einem Jahr seit der Gründung des Vereins schon passiert war.

Suli Puschban kam mit ihrer Gitarre vorbei, gratulierte mit einem musikalischen Ständchen und spielte ein paar ihrer bei Kindern und Erwachsenen beliebten Songs.

Sebastian Walter, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bündnis 90/Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus und Sprecher für Antidiskriminierungs- und Queerpolitik, sprach ein  Grußwort, betonte die Notwendigkeit der verstärkten lesbischen Sichtbarkeit und wünschte LesLeFam weiterhin alles Gute.

Bei guter Musik wurde im Anschluss getanzt.

Ein Geburtstagsständchen von Suli Puschban © Anne Wolf-Diederich
© Anne Wolf-Diederich
© Anne Wolf-Diederich
Sebastian Walter, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bündnis 90/Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus und Sprecher für Antidiskriminierungs- und Queerpolitik, und Constanze Körner im Gespräch © Esther Zippel
© Christine Olderdissen

LesLeFam in ZDF-Reportagen

Für das Reportagen-Format „Menschen – das Magazin“ des ZDF besuchte ein Filmteam am 10. November 2018 den Brunch für Regenbogenfamilien, organisiert von LesLeFam im Jugend- und Familienzentrum JuFaZ in Berlin-Lichtenberg. Christine Olderdissen interviewte und filmte die Regenbogenfamilie Zippel und Constanze Körner, die Leitung unseres Vereins. Bei der Reportage geht es um das Leben von Regenbogenfamilien, ihre gesellschaftliche Situation und Herausforderungen.

Sendetermin:
Sonntag, 25.11.2018, 9:00 Uhr im ZDF.
Von da an auch in der ZDF-Mediathek oder auf dieser Seite:
https://www.zdf.de/gesellschaft/sonntags/menschen-die-uns-praegen-regenbogenfamilien-102.html

Die Themen der Sendung:

  • Mama, Mama, Kinder – Vom Alltag lesbischer Mütter
  • „Papapi“ – Wie ein Papa und ein Papi ihre Familie managen
  • Kinderwunsch und viele Fragen – Porträt des Regenbogenfamilienzentrums München
  • „Bunte“ Kindheit – Vom Zusammenleben mit etwas anderen Eltern
  • Interview mit dem Familienpsychologen Prof. Andreas Eickhorst

Im gleichen Format sind am 9. Februar 2019 erneut Katja und Esther Zippel, die Vorständinnen von LesLeFam, in der Reportage zu „Einfach nur Liebe“ zu sehen. Hierfür interviewte Christine Olderdissen die beiden Frauen . Bei der Sendung geht es unter anderem um lesbische Beziehungen und Regenbogenfamilien.

Sendetermin:
Samstag, 09.02.2019, 12:05 Uhr im ZDF.
Von da an auch in der ZDF-Mediathek oder auf dieser Seite:
www.zdf.de/gesellschaft/menschen-das-magazin/menschen—das-magazin-vom-9-februar-2019-100.html

Die Themen der Sendung:

  • Ein Powerpaar, das in einer sozialen Einrichtung lebt
  • Die Regenbogenfamilie Zippel
© Christine Olderdissen
© Christine Olderdissen

Beteiligung Demonstration Unteilbar

Am 13. Oktober 2018 beteiligte sich LesLeFam zusammen mit über 240.000 Menschen an der Demonstration der Initiative „Unteilbar“. Wir setzen uns weiterhin ein für: „Solidarität statt Ausgrenzung – für eine offene und freie Gesellschaft!“ Es war ein wahnsinniges und wichtiges Gefühl, bei hitzigen Temperaturen Teil einer großen Bewegung zu sein und ein deutliches Zeichen zu setzen.

Wir danken den Organisator*innen von Unteilbar. Fotos und Videos sind auf www.unteilbar.org zu finden.

LesLeFam beim Start der Demo © LesLeFam
Mittendrin im Queer-Block der Unteilbar-Demo © Esther Zippel
Angekommen am Brandenburger Tor © Esther Zippel
Infostand von LesLeFam © Katja Zippel

Lesbisch-schwules Parkfest im Volkspark Friedrichshain 2018

Am 11. August waren wir mit einem Infostand beim LesBiSchwulen Parkfest dabei und haben Gespräche geführt zu Kinderwunsch, über Erfahrungen aus Regenbogenfamilien sowie mit Politikerinnen und Politikern.

Wir danken der AWO Spree-Wuhle e. V. für die tolle Organisation des Parkfestes und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

© Friderike Körner
© Esther Zippel

Dyke*March 2018

Am 27. Juli 2018 waren auch wir dabei :

„Für lesbische Sichtbarkeit und Lebensfreude!“

 
 
 
 
Infostand von LesLeFam © Katja Zippel

Lesben Leben Familie auf dem Stadtfest 2018

Bei hitzigen Temperaturen freute sich das LesLeFam-Team über unzählige Besuche von Vereinsmitgliedern, Freund*innen und Interessierten. Kleine und Große lieferten sich rasende Autorennen, dekorierten unseren Stand mit farbenfrohen Schmetterlingen und Blumen und diskutierten mit uns über lesbisches Leben – ein großartiger Einstand auf Europas größtem Lesbisch-schwulen Stadtfest im traditionellen Homo-Kiez am Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg!

Bundesfamilienministerin Dr. Giffey im Gespräch mit LesLeFam © Katja Zippel
LesLeFam u.a. sagen Danke für die Lesbenstraße © LesLeFam
Infostand von LesLeFam © Katja Zippel
Diskussionsrunde im Bundesfamilienministerium zu 40 Jahre CSD © Katja Zippel

40 Jahre CSD

Anlässlich des 40. Christopher Street Day (CSD) sprach Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am 20. Juli 2018 mit mit Constanze Körner (LesLeFam) und weiteren Vertreter*innen aus LSBTIQ*-Verbänden, Politik und Kultur über „40 Jahre CSD – Für Vielfalt, Selbstbestimmung und Akzeptanz“. Anschließend hissten die Teilnehmenden der Diskussionsrunde gemeinsam die Regenbogenflagge am Bundesfamilienministerium in Berlin.

Video von der Flaggenhissung (Youtube)

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (2.v.l.) mit Constanze Körner (3.v.l.) und Vertreter*innen aus der LSBTIQ*-Community © Katja Zippel
Hissung der Regenbogenfahne am Bundesfamilienministerium © Katja Zippel
© Katja Zippel

LesLeFam beim Queer Summer Splash 2018

Am 1. Juli feierte die Siegessäule mit der LSBTIQ-Community den Queer Summer Splash im Berliner Prinzenbad. Wir durften mit einem Stand dabei sein – herzlichen Dank an L-Mag und Siegessäule!
Bei schönstem Sommer-Sonnen-Badewetter amüsierten sich Große und Kleine bei der feuchtkühlen Pärchensuche, spritzten Tischtennisbälle durch die Arena und nutzten die Chance, LesLeFam kennenzulernen.

Bis bald beim Stadtfest!
Link zum Queer Summer Splash (Facebook) 

© Bonita Haberland-Hagman

 Regenbogenfamilientag mit Aktion „Goldener Regenbogenstuhl“

Am 06. Mai feierten mehr als 30 Regenbogenfamilien aus Berlin und Brandenburg den internationalen Regenbogenfamilientag (International Family Equality Day – IFED) im Campus Kiezspindel in Berlin Köpenick.

Die Künstlerin Jutta Poppe, Karin Kant vom Campus Kiezspindel und unser Verein „Lesben Leben Familie“ hatten gemeinsam das Kunstprojekt „Goldener Regenbogenstuhl“ initiiert und die Kinder aus Regenbogenfamilien dazu eingeladen, ihre Stühle in bunten Farben anzumalen. Mit viel Begeisterung und Kreativität bemalten die Kinder ihre Stühle, Hocker und Bänke mit Regenbögen, Herzen und bunten Gesichtern. Die wunderschönen, bunten Kunstobjekte wurden anschließend von den Kindern in goldener Farbe signiert, bevor sie in ihrem neuen fröhlichen Design wieder nach Hause zurückkehrten und dort als eigenes Kunstwerk weiter strahlen.

Wir danken dem BAUHAUS Treptow und der Fahrschule Lind aus Berlin Zehlendorf für die Bereitstellung der kinderfreundlichen Acrylfarben, Pinsel und ihrer finanzielle Unterstützung.

Rund um die Kunst-Aktion hatten die Familien bei tollem Wetter ausreichend Zeit, um sich untereinander auszutauschen, gemeinsam zu spielen und zu grillen.

Link zur Internetseite der Künstlerin Jutta Poppe
Link zur Meldung unter myheimat.de
Link zur Facebook-Seite

© Friderike Körner
© Friderike Körner
© Friderike Körner
© Friderike Körner