Queer (Hi)story Lab – Fotografie Pop-Up Workshop

Queer (Hi)story Lab – Fotografie Pop-Up Workshop

Wann

7. Februar 2026    
12:00 bis15:00

Veranstaltungstyp

Für Queers und Friends bis 27 Jahren

Termin: 7. Februar 2026
Uhrzeit: 12 bis 15 Uhr
Ort: Q*BeL – Queeres Beratungszentrum Lichtenberg, Eitelstraße 85, 10317 Berlin
Anmeldung: Wenn du vorbeikommen willst, bitte eine kurze Nachricht an Hearn (keine Pronomen): 0162 8104110 (auch Signal, Telegram oder Whatsapp möglich). Du kannst dich auch melden, wenn du noch Fragen hast oder unsicher bist, was dich erwartet.

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Queerness und der DDR und nähern uns queeren Perspektiven, die lange kaum sichtbar waren. Gemeinsam tauschen wir uns darüber aus, was wir über Queerness in der DDR wissen und was wir (noch) nicht wissen. Dabei lernen wir erste Geschichten, Erfahrungen und Zusammenhänge aus der Vergangenheit kennen. Anschließend folgt ein Mini-Fotoworkshop, in dem ihr mit Spiegelreflexkameras professionelle Porträts von euch selbst oder von Objekten und Orten mit Geschichte in eurer Umgebung fotografiert. Die entstandenen Bilder bearbeitet ihr selbst und verbindet sie kreativ mit historischen Fotos aus der DDR, die queere Lebensrealitäten zeigen. Daraus entstehen Collagen, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden.

Der Workshop ist offen für Queers und Friends bis 27 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Teilnahme ist kostenlos und ihr benötigt keine Materialien oder Technik. Ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen, auszuprobieren und euch kreativ mit Geschichte auseinanderzusetzen.

Hintergründe zum Queer (Hi)story Lab

(Eine Teilnahme am Pop Up Workshop verpflichtet nicht dazu, langfristig am Lab teilzunehmen!)

Der Workshop ist Teil des „Queer Hi(story) Lab“, das sich mit queeren und unsichtbaren Geschichten der DDR und ihrem Nachwirken bis heute beschäftigt.

Im Queer (Hi)story Lab werden Teilnehmende bis 27 Jahre von Februar bis November 2026 von zwei queeren Künstler*innen begleitet, eigene Foto-, Film- und Podcastprojekte zum Thema Queerness und DDR zu entwickeln. Die Teilnehmenden setzen dabei ihre eigenen thematischen Schwerpunkte und entscheiden selbst über Form, Medium und Intensität ihrer Teilnahme. Ziel ist es, queere und unsichtbare Perspektiven auf die DDR sichtbar zu machen und gemeinsam zu erkunden, was diese Geschichten heute und in Zukunft mit unserem Leben zu tun haben. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Ausstellung oder eine Kino Premiere präsentiert.

Der Kick-off findet am 21.02.2026 im JuKuZ (Karl-Kunger-Straße 29/30, 12435 Berlin) statt. Vom 20.03. bis 22.03.2026 folgt ein Intensivwochenende mit Workshops, Ideenentwicklung, Community und Kennenlernen im Arruda Collective in Brandenburg.

Die Teilnahme am Queer (Hi)story Lab sowie das Redaktionswochenende inklusive Reisekosten und Verpflegung sind vollständig kostenlos.

Ein Projekt des JFF – Institut für Medienpädagogik gefördert durch das Bundesprogramm Jugend erinnert der Bundesstiftung zu Aufarbeitung der SED-Diktatur aus Mitteln des Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

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