
Termin: Freitag, 29. Mai 2026
Uhrzeit: 18 bis 20:30 Uhr
Ort: Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek e.V., Anklamer Str. 38, 10115 Berlin, 2. Hinterhof, 3. Aufgang, 2. Stock
Um Anmeldung wird gebeten unter: lettieri@spinnboden.de
Wir möchten Euch ganz herzlich zum sechsten Dyke*Talk Generationencafé einladen!
Der DykeTalk lädt auch dieses Mal wieder lesbisch-queere Dykes* zu einem offenen Austausch bei Snacks und Tee ein. In gemütlicher Atmosphäre entsteht Raum, um über Erfahrungen und verschiedene Perspektiven ins Gespräch zu kommen.
Dieses Mal im Format eines Podiumsgespräches mit anschließenden Frageböglichkeiten aus dem Podium und der Möglichkeit dadurch in die Diskussion und in generationsübergreifenden Dialoge zu kommen.
Das Thema für unseren sechsten Dyke*Talk ist:
Dyke*Talk meets Queer History Month:
Alles Klasse? Über die Proll-Lesben, Solidaritäten und Bündnisarbeit damals und heute.
Ein Generationengespräch mit Martina Witte, Petra Krömer, Tanja Abou (angefragt) und N.N.
Solidarisch sein, Sichtbarkeiten erkämpfen in lesbisch-queerer Community sowie Bündnisarbeit nach innen und außen. Aspekte, die heutige Zusammenschlüsse in der queeren Community umtreiben, die immer wieder neu ausgehandelt werden und die auch mit Blick in die Geschichte der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung der 80er und 90er keineswegs neu sind. In Rahmen der Berliner Lesbenwoche wurden sich auch damals zu diesen Fragestellungen solidarisiert, vernetzt aber auch durch erlebte Diskriminierungserfahrungen gestritten und entzweit.
Am Beispiel Proll*-Lesbengruppen, die sich in genau diesem Klima Ende der 80er gründeten, wollen wir gemeinsam mit Aktivist*innen der Lesbenbewegung und queeren Forscher*innen zu Klassismus ins Gespräch kommen. Welche Unterschiede aber auch Parallelen gibt es in den geführten Debatten um Klassenherkunft und Klassenunterschieden damals und heute ? Welche Rolle spielten intersektionale Bündnisse in diesen Diskursen? Welche Interventionen in lesbische Strukturen gab es, von denen heute fast niemand mehr weiß und wie können wir diese wieder neu aufleben lassen? Welche Inspiration bieten die damaligen solidarischen Praxen für aktuelle Auseinandersetzungen? Wo lagen die Grenzen der Selbstorganisation und Selbstreflexion dieser Gruppen?
* Mit der Selbstbezeichnung „Proll“ kam es bei den Proll-Lesben zu einer widerständigen, positiv identitätsstiftenden Wiederaneignung eines Begriffs, der für viele Menschen bis heute ein Schimpfwort ist. Der Begriff wird hier im historischen Kontext als Quellenbegriff und als Selbstbezeichnungen genutzt
Moderation: Giuseppina Lettieri
Unabhängig vom Alter – ob jung oder alt – sind alle herzlich willkommen, Teil dieses offenen und vielfältigen Gesprächsraums zu sein. Bringt gerne etwas zu unserem Mitbring-Buffet mit. Wir freuen uns auf spannende Gespräche und leckeren Kaffee & Kuchen. Auch dieses Mal werden wir zum kleinen Snack zwischendurch wieder Waffeln machen!
Hinweis zu Barrieren:
Der Dyke*-Talk findet auf deutscher Lautsprache statt, kann bei Bedarf auch in englische Sprache übersetzt werden.
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Der Veranstaltungsort ist rollizugänglich via Fahrstuhl und Rampe; leider keine barrierefreie Toilette.
Es handelt sich um eine sober (alkoholfreie)-Veranstaltung.
Diese Veranstaltung findet als Kooperation zwischen Lesbisch*.Sichtbar.Berlin, L-Support e.V., Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek Berlin e.V., Queer History Month und dem Lesben*Ring e.V. statt.









